Close Encounters Festival

Tomas Korber, Christian Kobi, Tobias Gerber, Karolina Öhman, Tamriko Kordzaia, Christian Wolfarth

«Zugzwang» (Uraufführung)

«Raue elektroakustische Schlaufen, die die Zeit ins Unendliche dehnen.»

Line-Up
Tomas Korber Komposition, ElectronicsTobias Gerber Saxophon, SamplerChristian Kobi SaxophonKarolina Öhman CelloTamriko Kordzaia PianoChristian Wolfarth Schlagzeug
Genre
ExperimentalContemporary Classical
Das Handeln unter Bedingungen begrenzter Kontrolle: Entscheidungen müssen in einem Geflecht aus Rückkopplungen getroffen werden, dessen Verlauf nur teilweise vorhersehbar ist. «Zugzwang» ist eine Komposition für elektroakustisches Ensemble von Tomas Korber, entstanden im Rahmen des Werkjahres der Stadt Zürich 2025.

Das Ensemble verbindet akustische Instrumente mit einem Netzwerk aus Mikrophonierung, Software und Feedbackschlaufen. Daraus entwickelt sich eine Musik in extremen Registern, mit starken dynamischen Kontrasten und einem archaischen, rauen Klangbild. Repetitiv und prozessorientiert gelangen Hörer*innen und Musiker*innen in einen tranceartigen Zustand, in dem die Zeit unendlich gedehnt scheint. «Zugzwang» untersucht so das Zusammenspiel von individueller Entscheidung, kollektiven Prozessen und der Eigendynamik eines instabilen Systems.

Seit zwanzig Jahren setzt sich das Schweizerisch-Georgische Festival Close Encounters für Begegnung und Kollaborationen, für experimentelle Spiel- und Denkräume ein. Es ermöglicht den intensiven Austausch zwischen den beteiligten Musiker*innen – über geographische Distanzen, aber auch über Szenen und Stile hinweg: in der Schweiz wie in Georgien positioniert sich Close Encounters bis heute entschieden quer zu institutionellen, stilistischen und szenebezogenen Markierungen und verbindet dadurch auch unterschiedlichste Publika.
Weitere Konzerte aus den Bereichen
JazzExperimentalExperimental JazzAmbient Jazz

An Experimental Electroacoustic Opera

«Homo Freq»

«Eintauchen in Gesang und futuristische Elektronik»

Line-Up
Lisa Kereselidze GesangNasi Chavchavadze Cello, ElectronicsTiko Gogoberidze Electronics, KompositionFelix Friedrich Electronics, Komposition
Genre
Experimental ElectronicsContemporary Classical
«Homo Freq, an Experimental Electroacoustic Opera» ist nicht einfach eine Mini-Oper. Es ist eine Plattform für Experimente, ein Raum, in dem das alte und unbewegliche Monster Oper übersetzt und neu gedacht wird.

Das Projekt der georgischen Musikerin Tiko Gogoberidze entstand gemeinsam mit Nasi Chavchavadze und Lisa Kereselidze, die beide, wie auch Tiko, ursprünglich aus der klassischen Musik stammen. Ihr Hintergrund trifft in «Homo Freq» auf experimenelle Praxis. Das Ergebnis: Eine experimentelle elektroakustische Oper. Die Mittel reichen dabei von Live-Elektronik und klassischem Gesang über freie Improvisation bis hin zu experimentellen Zugängen – mit einem Libretto, das sich ständig verändert, je nach Mitwirkenden, je nach ihren Stimmen und Perspektiven. An diesem Abend wird der junge in Zürich lebende Komponist und Musiker Felix Friedrich mitwirken.

Tiko Gogoberidze gehört zu einer jungen Generation der georgischen Elektronik- und Clubszene, und ihre Musik reicht von technoider Clubmusik über noisig-experimentelle Projekte bis hin Pop und Musiktheater. Bezeichnend für Tikos Arbeit ist ihre Offenheit, mit der sie sich in unterschiedlichen musikalischen Feldern bewegt und dabei immer eine ganz eigene Handschrift beibehält. Nicht nur versierte Elektronikerin ist Tiko Gogoberidze, sondern auch klassisch ausgebildete Sängerin.

Seit zwanzig Jahren setzt sich das Schweizerisch-Georgische Festival Close Encounters für Begegnung und Kollaborationen, für experimentelle Spiel- und Denkräume ein. Es ermöglicht den intensiven Austausch zwischen den beteiligten Musiker*innen – über geographische Distanzen, aber auch über Szenen und Stile hinweg: in der Schweiz wie in Georgien positioniert sich Close Encounters bis heute entschieden quer zu institutionellen, stilistischen und szenebezogenen Markierungen und verbindet dadurch auch unterschiedlichste Publika.
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