«Schöne Melodien, gescheite Akkorde, dazu Swing, Drive, raffinierte Improvisationen, virtuoses Handwerk, empathisches Zusammenspiel»
Alles Gute, lieber Peter!
Seit bald fünfzig Jahren steht Peter Schärli auf der Bühne. Hierzulande selbstverständlich und im europäischen Umland, aber auch an Festivals in der halben Welt, in Asien, Afrika, Zentral- und Südamerika. Dieser stetige Erfolg hat seine Gründe - konstante Qualität auf hohem Niveau. Und dass die sich über kurz oder lang oft durchsetzt, gehört zu den tröstlichen Erkenntnissen unserer Existenz.
Glenn Ferris gehört zudem zu den wenigen Weltklasse-Musikern, die von sich behaupten können, noch mit dem genialen Frank Zappa gespielt zu haben: Als blutjunger Posaunist war er Mitglied des kleinen Wazoo-Orchesters, welches auf einer Welttournee ein paar der besten und komplexesten Kompositionen Zappas spielte. Ferris arbeitet seit er sechzehn Jahre alt ist als Profi und seine Diskografie mit über hundert CDs unter eigenem Namen und als Sideman liest sich wie ein Who’s Who der Jazz- und Popmusik: Von Stevie Wonder, James Taylor, Tim Buckley und der Average White Band über Don Ellis, Quincy Jones, Art Pepper, Tony Scott, Archie Shepp und Billy Cobham bis zu John Scofield, Michel Petrucciani und den Brecker Brothers.
Qualität bei Schärli meint auch künstlerische Integrität. Ein Künstler muss nicht Erwartungen erfüllen, er muss bei sich sein. Schärli ist genau dies, das Resultat ist ein Werk, das sich stetig weiterentwickelt und gleichwohl immer seine Handschrift trägt. Und sie ist in der vorliegenden Musik zu spüren, da gibt es schöne Melodien, gescheite Akkorde, dazu Swing, Drive, raffinierte Improvisationen, virtuoses Handwerk, empathisches Zusammenspiel - kurz: alles was gute Musik bieten kann. Was wollen wir mehr?!